Blog

Dabei ist noch nicht mal Halbzeit…..

Was für ein Zwischenstand

Fünf Tage vor Ablauf der Zeichnungsfrist für die Petition haben wir die magische Zahl von 11.000 (Berliner) Unterschriften geknackt.

Vielen Dank an alle Unterstützerinnen und Unterstützer aus Berlin und der ganzen Welt.

Wir haben viel gelernt, zum Beispiel,

dass sehr viele Hertha Fans lieber auf Papier unterschreiben,

dass die meisten Hertha Fans, die einen Stadionneubau befürworten, diesen auf dem Olympiagelände bevorzugen,

dass viele Hertha Fans realistisch und gemeinwohlorientiert denken.

Sie wollen keine Steuergelder verprassen. Daher ist ein Stadion für viele Fans, und zugleich für die öffentliche Hand, nur dort die vernünftigste Lösung, wo es bereits eine optimale und auf Sportgroßereignisse ausgerichtete Infrastruktur existiert. Auf dem Olympiagelände!

Hier wollen wir ansetzen. Nachdem wir die Unterschriften, dank Eurer sensationellen Unterstützung zusammen haben, werden wir versuchen, diesen Ansatz – dem für die öffentliche Hand günstigsten Standort mit dem berechtigten wirtschaftlichen Interesse unseres Herzensclubs – miteinander zu verbinden und ihn in die Politik und die Berliner Öffentlichkeit zu tragen.

Die Zukunftsperspektive Hertha BSCs, auch als Wirtschaftsfaktor für unser Berlin, benötigt ein Denken, das weit über eine Wahlperiode und Parteikalkül hinaus geht.

Es benötigt Visionäre.

Es benötigt Menschen, die großstädtisch denken.

Es benötigt Menschen, die „Berlin“ denken.

Es benötigt Menschen, die nicht das kategorische „Nein“ jeden Morgen vor dem Spiegel aufs Neue einstudieren.

Es benötigt eine lösungsorientierte Politik.

Wir gehen davon aus, dass es solche Köpfe in allen maßgeblichen Parteien dieser Stadt gibt. Viele müssen noch davon überzeugt werden, dass die Emotionen rund um einen Fußballverein etwas Grenzen Überwindendes und Verbindendes haben.

Die Stadt Berlin hat ein Recht auf ihr sportkulturelles Erbe. Hertha BSC gehört zweifellos zum sportkulturellen Erbe unserer Stadt. Hertha BSC ist ein Denkmal dieser Stadt und hat den Schutz Berlins verdient.

Wir wissen, dass es gilt, noch viele politischen Entscheidungsträger zu gewinnen.

Ihr Hertha Fans habt uns bis jetzt wunderbar unterstützt. Wir versprechen Euch im Gegenzug die größtmögliche Transparenz unserer Aktivitäten und die notwendige Kommunikation. Wir freuen uns über jede Unterstützung und Anregung.

Wir, dass sind Fans aus Eurer Mitte, die ehrenamtlich und unabhängig agieren.

Wir werden aber ohne Euch nichts bewegen können. Daher achtet auf Veranstaltungen zum Thema Stadionneubau und nehmt auch selbst daran teil. Informiert uns, sobald auch Ihr von solchen Veranstaltungen hört. Gemeinsam können wir dann konstruktiv und sachlich Stellung nehmen.

Wenn das funktioniert, gehört die Zukunft tatsächlich Berlin UND Hertha BSC.

Ha Ho He

P.S. Noch darf aber gerne weiter unterschrieben werden. Viele, die online unterschrieben haben und keine Mailbestätigung bekommen haben, sollten einmal in den Spam-Ordner schauen. Nur bei Bestätigung zählt die Stimme auch. Alle, die Unterschriftsbögen ausgelegt haben, bitten wir, diese uns jetzt an blauweissesstadion@gmail.com zurückzuschicken. Als Scan oder als Foto. Dankeschön.

Wie geht es weiter?

Die Petition und das weitere Vorgehen 

Es fehlen nur noch 310 Unterschriften. Da wir vor und nach dem Dosenwerfen am Sonnabend wieder sammeln und auch auf der Mitgliederversammlung präsent sind, werden wir das gesteckte Ziel von 11000 Berliner Unterschriften mit Sicherheit erreichen. Gerne, sehr gerne sogar, nehmen wir auch jede Unterschrift von Befürwortern außerhalb Berlins. Das unterstreicht die überregionale Komponente des Stadionneubaus in Berlin zusätzlich. An dieser Stelle schon einmal herzlichen Dank an alle, die bisher unterschrieben und uns aktiv unterstützt haben.

Nach der Unterschriftenaktion geht es aber erst richtig los. Wir werden die Unterschriften symbolisch dem Petitionsausschuss des Abgeordnetenhauses überreichen. 

Wir werden mit den maßgeblichen Parteien sprechen und stehen Euch natürlich für alle Fragen zur Verfügung. 

Wir werden Hertha BSC weiterhin kritisch begleiten und unser Bestes geben, für eine möglichst größte Kommunikation und Transparenz. Damit Ihr immer den aktuellen Stand der Debatte auch über uns erfahren könnt.

Wir werden auf jeder öffentlichen Veranstaltung zum Thema Stadionneubau anwesend sein und würden uns freuen, wenn sich auch viele von Euch die Zeit nehmen, auf solchen Veranstaltungen präsent zu sein. 

Nicht alle Politikerinnen und Politiker, deren Wiege nicht in Berlin stand, stehen Ur-Berliner Themen ignorant gegenüber. Nicht alle verwechseln Vereinsvorliebe oder Lobbyarbeit mit dem eigentlichen Kern ihres politischen Mandats, lösungsorientiert für Berlin zu arbeiten. 

Im Gegenteil: viele haben die Berechtigung Hertha BSCs auf zukünftige wirtschaftliche Konkurrenzfähigkeit erkannt und unterstützen unser Anliegen. 

Gerade aber die Unentschlossenen in der Politik, für die Hertha lediglich ein Frauenname ist und die unsere Liebe zu einer Berliner Institution nicht nachvollziehen können, gilt es zu gewinnen. 

Wir kämpfen weiter für einen Stadionneubau in Berlin 

-und als stadtentwicklungspolitisch interessierte Fans-, selbstverständlich dort, wo er hingehört: auf das Olympiagelände. 

Ha Ho He

Die Petition und die „10.000“

Die 10.000 ist geknackt!

Es ist wunderbar. Ihr seid wunderbar! Bisher haben schon mehr als 10.000 Berlinerinnen und Berliner die Petition unterschrieben. Wir danken Euch dafür. Jetzt gilt es, nur noch schlanke 980 Berliner Unterschriften zu sammeln und wir haben die magische 11.000 erreicht. Umso mehr wir sind, desto größer das Gewicht unseres Anliegens.

An dieser Stelle, 30 Jahre nach dem Mauerfall, möchten wir aber auf etwas ganz besonderes hinweisen. Wir wissen, dass Hertha BSC der erste Bundesligist war, der es verstand, die Mauern zu überwinden und somit zum wirklichen Hauptstadtclub wurde. Ost und West sind in unseren Reihen Begriffe, die bestenfalls noch eine Himmelsrichtung vorgeben. Die Mauer in den Köpfen haben die meisten Herthanerinnen und Herthaner schon sehr früh überwunden. Umso schöner ist es zu sehen, dass auch außerhalb Berlins über 5.400 Menschen die Petition unterstützen, obwohl wir diese gar nicht direkt beworben haben. Aus Liebe zu Hertha, als Unterstützung oder auch aus Einsicht in die Notwendigkeit unseres Anliegen.

So kamen viele Unterstützer nicht nur aus Brandenburg und allen anderen Bundesländern, sondern auch aus weitentfernten Ecken dieser Welt.

Die Zeit nach der Wende brachte es mit sich, dass viele Herthanerinnen und Herthaner unsere Region verlassen haben, um woanders ihre Existenz zu sichern. Wir haben Unterschriften aus dem Oman, aus Kanada, aus Australien, aus Gegenden bekommen, von denen wir bis vor kurzem noch nicht einmal wussten, wo diese Flecken auf unserer Erde zu suchen waren. Wir haben auch Unterstützung aus Japan, Indonesien, Mexico etc. von Menschen erhalten, die offensichtlich Hertha ihr Leben lang nur aus der Ferne kennen. Das macht uns unendlich stolz. HERTHANER KANN MAN ÜBERALL SEIN.

Wir schätzen jede Unterschrift. Vielen Dank dafür.

Jetzt beginnt der Endspurt. Lasst uns die 11.000 knacken. Für Hertha, Herthas Zukunft und der wirtschaftlichen Perspektive. Für Berlin in Berlin. Für uns!

Ha Ho He

Zur Petition und der bisherigen Zahl der Unterstützer

Ein kleines Update

Wir halten es für etwas schwierig zu sagen, dass wir einen Schnitt von aktuell 40.000 Zuschauern haben (wovon man noch die Gäste und die zahlreichen Touris abziehen muss) und deswegen knapp 14.000 Unterzeichner der Petition ein Beleg dafür seien, dass die Mehrheit kein neues Stadion will.

In unzähligen Gesprächen haben wir andere Erfahrungen gemacht. Ja, es gibt natürlich Leute, die das Olympiastadion lieben (auch in unserer Initiative) und da drinbleiben möchten. Es gibt Leute, die unentschlossen sind und es gibt viele Leute, die zwar grundsätzlich ab 2025, 2027, 2030 oder whenever lieber in einem eigenen Stadion in Berlin (viele auf dem Olympiagelände) spielen möchten, aber irgendwann in den letzten 2 ½ Jahren den Glauben in die Vereinsführung und/oder den Senat verloren haben. Viele sind auch einfach genervt vom Thema, was wir verstehen.

Dennoch ist der Wunsch vieler Stadiongänger (natürlich nicht aller) ein eigenes Stadion. Dazu kommt, dass Herthas Stadiongänger zu einem großen Teil relativ analog unterwegs sind, die Petition aber lange Zeit nur online existierte. Das wurde mit der Initiative Blau-Weißes Stadion geändert und die Zahl der Unterschriften konnte seitdem verdoppelt werden. Natürlich würden wir uns alle wünschen, dass da 50.000 Leute unterschreiben und sich Diskussionen in diese Richtung erübrigen. Das ist (und war es vorher schon) aber absolut unrealistisch. Wir reden über eine sehr heterogene Gruppe an Herthafans und Stadiongängern. Viele dieser Leute erfahren erst im Stadion durch uns von der Petition. Die haben mal gelesen, dass Hertha ein neues Stadion bauen möchte, aber sich nicht groß damit beschäftigt. Das Stadionthema ist ein Beispiel von vielen, bei denen man die Internetsicht nicht mit der Sicht vieler Stadiongänger verwechseln sollte. Darüber hinaus sind viele der Meinung, dass ihre Unterschrift doch eh keinen Unterschied macht. Viele wissen auch nicht, was eine Petition genau ist, andere unterschreiben dafür nicht, weil sie wissen, dass nur die Berliner Stimmen für das Quorum zählen. Es gibt zig Gründe. Und man muss sich auch ehrlich fragen: Wofür hat denn Hertha das letzte Mal die Massen begeistert? Hertha verkauft weniger als 20.000 Dauerkarten, gegen Dresden im Pokal wird mindestens das halbe Stadion schwarz-gelb sein und zur Mitgliederversammlung kommen von 36.000 Mitgliedern gut 1.000. Die Gründe dafür sind natürlich, wie schon gesagt, vielfältig, aber klar ist doch, dass es kein Selbstläufer ist, Herthafans in 5-stelliger Anzahl, für welches Anliegen auch immer, zu begeistern.

Die Initiative, bei der die Petition ja nur ein Puzzleteil ist, ist mit dem Ziel angetreten, möglichst viele Herthafans von einem eigenen Stadion zu begeistern und zu überzeugen und darüber hinaus bei der Politik für ein Verständnis für dieses Anliegen zu sorgen. Nun kann man aber nicht erwarten, dass wir in 4 Wochen das schaffen, was Hertha in 2 ½ Jahren versäumt hat. Und klar ist auch: Wenn wir das Gefühl haben, dass der Großteil der Herthafans weiterhin im Olympiastadion bleiben möchte, dann akzeptieren wir das und lassen es. Keiner von uns hat ein Interesse daran, irgendwas durchzudrücken, wenn die Mehrheit das nicht will. Bisher wurde uns dieses Gefühl in hunderten Gesprächen nicht vermittelt und deswegen werden wir weiterhin versuchen, so viele Leute wie möglich davon zu überzeugen, dass Hertha BSC ein eigenes Fußballstadion benötigt. Wir sind uns bewusst: da liegt noch viel Arbeit vor uns.

Und ja, wir setzen uns natürlich auch mit kritischen Positionen auseinander. Wir freuen uns über jeden, der ein wirkliches Interesse an einem Austausch hat.

Es sind die Daten, die Du sehen musst

Jetzt können alle Herthaner die Daten bei Hertha einsehen, die monatelang im Abgeordnetenhaus für alle Abgeordneten auslagen. Entscheidet selbst, ob Hertha tatsächlich so viele Fragen offengelassen hat, wie von verschiedensten Abgeordneten behauptet wird oder vielleicht haben auch nur die wenigsten den Datenraum überhaupt besucht? Wer weiß das schon.

Auf jeden Fall sind einige Daten für Laien teilweise „schwere Kost“. Umso unverständlicher, dass nicht eine Abgeordnete oder ein Abgeordneter auch nur eine einzige Verständnisfrage – in der Zeit der Auslegung – an Hertha gestellt hat. Hier ist der Link zur entsprechenden Hertha Seite

Es war die Nachtigall und nicht die Hertha

Lärmschutz – Olympiapark vs. Sportforumstraße

Nur noch mal ein vertiefender Gedanke zum Thema Sportforumstrasse und den Bauplänen der „1892“. Hier ist das Verhalten der Politik in vielerlei Hinsicht kurzsichtig. Sicherlich ist es angebracht und absolut notwendig mit den Mieterinnen und Mietern eine einvernehmliche Lösung zu finden. Schenken wir der Aussage von Herrn Geisel in unserem gemeinsamen Gespräch Glauben, ist eine zusätzliche Wohnbebauung an dieser Stelle nicht möglich. Unabhängig davon, ob es planungsrechtlich möglich ist oder nicht, stören die Wohnungen so nah am Olympiastadion, auch wenn kein neues Stadion gebaut wird. Der stetig restriktiver werdende Lärmschutz wird eine zukünftige Nutzung des Olympiastadions beeinträchtigen. Umso mehr, wenn dort noch mehr Wohnungen hinkommen und somit das Konfliktpotential steigt. Berlin müsste ein Interesse daran haben, den Fehler den wir von den Briten geerbt haben, zu korrigieren. Kurzum, will man an dieser Stelle konkurrenzfähig gegenüber anderen Sportmetropolen bleiben, müssen die Wohnungen früher oder später weg. Ob mit Hertha Stadion oder ohne. Heute mag die Fraktion derer, die Hertha die Chance zur optimalen Entwicklungsmöglichkeit nehmen wollen, die Haltung der „1892“ ins Konzept passen. Morgen aber schon kann die Wohnbebauung den wirtschaftlichen Betrieb des Olympiaparks gefährden. Die Attraktivität Berlins und die Wirtschaftlichkeit des Olympiageländes bliebe auf der Strecke.

Ein Besuch in der Klosterstrasse

Hallo Herthafans,

wie angekündigt führen wir Gespräche mit allen Seiten und wollen euch natürlich auch über die entsprechenden Entwicklungen auf dem Laufenden halten.

Am Dienstag, den 08.10., hatten wir ein ausführliches Gespräch mit Andreas Geisel, der sich uns und unseren Fragen allein stellte. Er schilderte uns seine Sicht über die Geschehnisse in Sachen Stadionbau und stellte sich anschließend in einer offenen Diskussion unseren Fragen.

Zuerst ist festzustellen, dass Geisel seine Aussagen, welche am Montag in diversen Medien publiziert wurden, bestätigte: Er habe dem Standort Olympiapark nie eine kategorische Absage erteilt. Gleichwohl müsse eine Lösung für die 24 Wohnungen der 1892 Wohnungsbaugenossenschaft gefunden werden, bevor man weiterrede. Hierüber herrscht Einigkeit. Solange keine Lösung für die Wohnungen gefunden ist, kann ein Stadion an dieser Stelle logischerweise nicht gebaut werden. Wir werden an diesem Punkt ansetzen, warben aber gleichzeitig auch um ein verstärktes Wohlwollen und Unterstützung seitens der Politik. Auch eine erneute Überprüfung des Ersatzstandortes Scottweg/Dickensweg wurde von uns angeregt. Dieser ist im Besitz eines an der Börse notierten Wohnungskonzerns und die Fläche hätte für ca. 50 Wohnungen ausgereicht.

Geisel nannte weitere offene Punkte, die bei einem Bau an besagter Stelle im Olympiastadion geklärt werden müssen. Er sprach davon, dass in Sachen Lärmschutz längst nicht alle Dinge hinlänglich geklärt sind. Wir machten unseren Standpunkt klar, dass in einem neuen Stadion die Schall-Emissionen außerhalb des Stadions deutlich geringer sein werden, als im Olympiastadion. Geisel sagte – bezogen auf die jährlich mögliche Anzahl von 18 „störenden Veranstaltungen“ pro Ort – dass der Trend innerhalb Deutschlands eher dahingeht, diese Anzahl weiter zu verringern, da es eine Vielzahl an Klagen von Anwohnern gebe. Zudem sei es nicht nur der Lärm während eines Spiels, sondern auch die Geräuschkulisse während der Abreise. Hierzu machten wir deutlich, dass es doch speziell unter diesem Aspekt im Sinne des Senats sein muss, für die Anwohner der Sportforumstraße eine (bessere) Lösung zu finden, auch unabhängig davon, ob an dieser Stelle ein neues Stadion entsteht. In diesem Zusammenhang schloss Geisel auch eine im Raum stehende Nachverdichtung durch die 1892 Baugenossenschaft an diesem Standort aus. Was die Begrenzung der Lautstärke angeht, gibt es dazu kreative Lösungsansätze, an denen wir auch weiterarbeiten werden.

Wir bekräftigten nochmal unsere Sichtweise, dass dieser Standort emotional und rational der richtige für einen Stadionbau ist, ein neues Stadion das Gelände beleben könnte und neue Möglichkeiten eröffnet. Auch Geisel gab unumwunden zu, dass dieser Standort, abgesehen der offenen Punkte, sicher besser ist, als beispielsweise Tegel. Bei besagten Standorten in Tegel, derzeit werden dort vier Objekte genauer untersucht, stellt sich die Lage etwas anders dar. Geisel sprach davon, dass die Stimmung in den Arbeitsgruppen sehr gut sei, ohne aber einem Ergebnis, welches Ende Oktober vorliegen soll, vorweg greifen zu wollen. Zum Thema der Infrastruktur sagte Geisel, dass eine Erschließung des Campus Tegel durch die U-Bahn ohnehin notwendig und vorgesehen ist. Wir machten hierbei klar, dass eine reguläre U-Bahnstation infrastrukturell nicht mit dem Standort Olympiastadion, mit einer 10-gleisigen S-Bahnstation sowie eines 3-gleisigen U-Bahnhofs vergleichbar ist. Darüber hinaus sehen wir die Gefahr, dass sich die Pläne dort noch über Jahre hinziehen und wir zu keinem definitiven Ergebnis kommen. Wir vereinbarten, auch zu diesem Thema, einen weiteren Termin, sobald genauere Ergebnisse über die Möglichkeit der Standorte in Tegel vorliegen.

Ein dritter Punkt, der besprochen wurde, ist das Olympiastadion. Geisels Wunschlösung wäre, und das mag aus seiner Sicht verständlich sein, ein Verbleib Herthas im Olympiastadion. Wir sprachen ihn darauf an, dass er in den letzten Monaten mehrmals sagte, dass er sich wünschen würde, man überlege gemeinsam, welche Möglichkeiten es gäbe, das Olympiastadion für Hertha attraktiver zu machen. In der letzten Woche wurde bekannt, dass der Senat in flächendeckendes W-LAN sowie eine (blaue) LED-Technik investieren würde. Dies bekräftigt uns in unserer Ansicht, dass es schlicht nicht möglich ist, dass Olympiastadion für den Bundesligafußball wesentlich attraktiver zu gestalten. Geisel führte weitere Punkte an, etwa eine Verbesserung der Toilettensituation, der Barrierefreiheit oder der Arbeitsplätze für die Medienvertreter. Abgesehen davon, dass diese Investitionen unabhängig eines Verbleibs Hertha zur EM 2024 eh getätigt werden müssen, herrschte hier Einigkeit, dass man mit diesen Investitionen natürlich nicht die Nachteile des Olympiastadions gegenüber einem reinen Fußballstadion ausgleichen könne. Die Option einer Verlängerung des Mietvertrags sehen wir daher skeptisch. Geisel sagte, dass es dort Möglichkeiten hinsichtlich der Laufzeit und auch der Höhe des Mietzinses gäbe und man in dieser Hinsicht immer in guten Verhandlungen mit Hertha BSC war. Unseren Einwurf, dass das während der letzten Vertragsverhandlungen 2016 mitunter einen anderen Eindruck machte, bestätigte Geisel. So etwas werde sich, laut ihm, nicht wiederholen. Wir ergänzten, das – selbst, wenn die Miete nicht steigen würde – Hertha zwar kurzfristig einen Vorteil davon hätte, mittel- bzw. langfristig würde die wirtschaftliche Kluft zu den Wettbewerbern mit eigenen Stadien, bzw. weitestgehenden eigenen Vermarktungsmöglichkeiten, immer größer werden und der Profifußball somit auf lange Sicht bei Hertha BSC keine Zukunft haben. Hertha wäre schlichtweg nicht konkurrenzfähig. Das kann nicht im Sinne Berlins sein. Dieser Argumentation widersprach Geisel nicht.

Geisel schloss auch erneut einen Umbau des Olympiastadions aus. Es sei schlicht zu teuer und würde am Ende trotzdem nicht dem entsprechen, was Hertha sich wünscht.

Letztendlich machte Geisel deutlich, dass er die Argumente für ein reines Fußballstadion sehr gut nachvollziehen kann. Wir sind über den Punkt hinaus, an dem angeführt wird, Hertha müsse einfach besser spielen, dann wird das Stadion schon voll. Das bewerten wir als überaus positiv. Auch war es ihm wichtig darzustellen, dass solch ein Stadionbau nicht nur am politischen Willen hängt, sondern es eben Lösungen für die offenen Probleme geben muss. Dies sehen wir zwar grundsätzlich auch so, machten aber auch deutlich, dass es teilweise den Eindruck machte, als würde ein Berg an Problemen aufbereitet werden, es aber wenig Interesse an der Abtragung Selbigen gäbe. Geisel sagte, dass er ernsthaft an einer Lösung für Hertha BSC innerhalb Berlins interessiert sei und man aktuell daran arbeite.

Wir werden in den nächsten Wochen weitere Gespräche in alle Richtungen führen, um somit das Verständnis und das Erkennen der Notwendigkeit eines reinen Fußballstadions für Hertha BSC weiter zu verstärken. Folgt uns für Updates auf den bekannten Kanälen und schreibt uns gerne an, falls ihr uns unterstützen möchtet.

Ha Ho He

Initiative Blau-Weißes Stadion

Ein kleines Update

Hallo Herthaner,

damit ihr über unsere Aktivitäten auf dem Laufenden bleibt, wollen wir euch in regelmäßigen Abständen über Neuigkeiten informieren.

Gespräche mit Hertha und der Politik

Neben einem ersten Einblick in den Datenraum haben wir unter der Woche auch ein ausführliches Gespräch mit Klaus Teichert geführt. Es war ein Gespräch in angenehmer Atmosphäre, in dem wir aber auch unsere Standpunkte in Sachen Olympiagelände, Brandenburg und Herthas bisheriger Kommunikation deutlich machten. Weitere Gespräche werden folgen, wir bitten aber um Verständnis, dass wir ausgemacht haben, miteinander und nicht übereinander zu reden. Selbiges gilt für Gespräche mit diversen Politikern, die wir in den nächsten Tagen und Wochen weiter intensivieren werden. Wir bleiben offen, diskussionsbereit, aber auch kritisch in alle Richtungen.

Petition

Auch beim Heimspiel gegen Düsseldorf haben wir wieder für unsere Initiative und natürlich auch für die Petition geworben. Auch wenn Wetter und die Lichtverhältnisse die Sache etwas schwieriger gestalteten, konnten wir wieder ein gutes Ergebnis erzielen. Seit dem Start der Initative vor gut zwei Wochen konnten wir über 5.500 Stimmen (davon knapp 4.000 aus Berlin) sammeln. Es bleibt (auch nach der Petition) ein weiter Weg, aber je mehr wir sind, desto höher ist unsere Chance. Falls ihr uns unterstützen wollt, zum Beispiel beim Unterschriften sammeln während der nächsten Heimspiele, kontaktiert uns gerne auf den bekannten Kanälen oder per E-Mail: info@blauweissesstadion.berlin

Blau-Weißes Stadion statt dem TEDi-Logo

Einige von euch werden unsere Trikots schon entdeckt haben. Wie viele andere Herthaner auch, sind wir nicht so glücklich mit dem Logo unseres Hauptsponsors, der unsere schönen, blau-weißen Trikots optisch doch sehr abwertet. Daher haben wir in Zusammenarbeit mit der Druckerei Maxiz in der Müllerstraße das TEDi Logo mit dem Emblem unserer Initiative überflocken lassen. Das Ergebnis kann sich sehen lassen und da wir viele Nachfragen bekommen haben, könnt ihr euer Trikot nun auch mit unserem Logo überflocken lassen. Gebt dafür einfach euer Hertha-Trikot mit TEDi Logo bis zum 18.10. während der Öffnungszeiten bei Maxiz Textil in der Müllerstraße 79a in 13349 Berlin ab. Dort werden die Trikots markiert, gesammelt und dann umgeflockt, sodass sich jeder sein blau-weißes Trikot rechtzeitig vor dem nächsten Heimspiel am 26.10. abholen kann. Der genaue Preis richtet sich nach der Anzahl der Trikots, die insgesamt abgegeben werden, wird aber 17,50 € nicht übersteigen. Übrigens: Wie mit allen anderen Aktionen verdienen wir damit keinerlei Geld. Alles, was wir an Ausgaben haben, bezahlen wir aus der eigenen Tasche und diese Unabhängigkeit werden wir uns auch bewahren.

HaHoHe

Initiative Blau-Weißes Stadion

Reaktion auf die Presseberichte zu den geplanten Investitionen ins Olympiastadion vom 30.09.2019

Am heutigen Montag, den 30.09.2019, berichtete der Tagesspiegel über die Pläne des Berliner Senats, Hertha BSC auch über 2025 hinaus als Ankermieter im Olympiastadion behalten zu wollen. Wir, die Initiative Blau-Weißes Stadion, äußern unser Unverständnis darüber, dass es nach über zweieinhalb Jahren öffentlicher Debatte immer noch kein hinreichendes Verständnis dafür gibt, dass Hertha BSC ein neues Stadion benötigt. Wir können nachvollziehen, dass es für den Senat der bevorzugte Weg ist, Hertha BSC im Olympiastadion zu halten. Wenn man aber als Angebot lediglich einbringen kann, dass Investitionen ins WLAN und die LED-Technik getätigt werden, die unabhängig von Herthas Auszug eh vonnöten wären, bestärkt das nur unsere Position, dass Hertha BSC ein eigenes, reines Fußballstadion benötigt. Die Nachteile des Olympiastadions gegenüber einem neuen Fußballstadion, lassen sich nicht durch die genannten Investitionen ausgleichen. Wir kämpfen daher weiter für ein Blau-Weißes Stadion und bleiben dabei, dass das Olympiagelände hierfür emotional und rational der richtige Standort ist – auch für Berlin.

Initiative Blau-Weißes Stadion

September 2019

Stadionerlebnis 2025

Was für ein herrlicher Tag. Die Sonne scheint. Hertha spielt und empfängt den FC Bayern zu Hause im eigenen Stadion. Es sind noch gut 3 Stunden bis Spielbeginn, dennoch machen sich schon jetzt unzählige Berlinerinnen und Berliner auf dem Weg ins Hertha Stadion. Keiner will auch nur einen Moment der Faszination, die vom neuen Stadion ausgeht verpassen. 

Wir steigen wie immer am S Bahnhof Olympiastadion aus. Mit schnellem Schritt zieht es mich und meine Kumpels weiter. Schließlich bietet das neue Stadion genug Gelegenheit, im Herthaeigenen Biergarten ein passendes Kaltgetränk zu sich zu nehmen. 

Das war es aber nicht, weshalb wir unseren angestammten Treffpunkt direkt am S Bahnhof verlassen haben. 

Vielmehr nerven an diesem Tag die unzähligen Bayern Fans- wie vorher schon beim letzten Spiel gegen Dortmund deren Anhänger-  die sich am S Bahnausgang bereits schon am Vortag mit ihren Schlafsäcken eingefunden haben um noch eine Gästekarte zu erhaschen. Diese Fans standen in Zweierreihen Spalier und bettelten jeden vorbeigehenden an, sie mögen Ihnen doch eine Karte für das Spiel verkaufen. Gerne auch zum vielfachen des Originalpreises.

Einer ist besonders penetrant und jammert uns an „das Gästekontingent ist mal wieder ausverkauft und er wäre doch extra aus Sachsen angereist, um seinen FC Bayern zu sehen.“ 

Kaum ist er weg, kommt einer aus Sachsen-Anhalt, dann eine aus Prenzlauer Berg und so geht es in einer Tour weiter.

„Früher“ so höre ich sie in schöner Regelmäßigkeit heulen, „war doch alles besser. Schließlich konnte man damals fast überall sitzen, man hatte die akustische Hoheit und eine Karte gab es auch immer.“ 

Mein Mitleid hält sich jedoch in engen Grenzen. Zu sehr haben diese Fußballkonsumenten jahrzehntelang die Stimmung im Olympiastadion getötet. Wie sehr habe ich mich danach gesehnt, auch in den Spielen gegen die Bayern und den Dortmundern im eigenen Stadion auf den Rängen die Oberhand zu haben und gemeinsam mit tausenden Herthanerinnen und Herthanern meinen Herzensclub zum Sieg zu tragen. 

Mein Weg führt an unserer alten Spielstätte dem Olympiastadion vorbei, das trotzig unseren Auszug überstanden hat. Die Einnahmen aus mehreren Musikkonzerten im Jahr, Papstbesuchen, Turn- und Sportfesten, Breitensport, internationale Treffen und alle paar Jahre einmal ein großartiges Leichtathletikevent für die rund 30.000 Leichtathletikfreunde in unserer Stadt, die neben dem Olympiastadion auch noch mit dem Jahnsportpark über beste Leichtathletik-Event-Bedingungen verfügen, ermöglichen nicht nur das finanzielle Überleben, nein das ehrwürdige Oly macht sogar Gewinn. Sportstadt Berlin, wie lieb ick Dir. 

Als ich also an unserer alten Spielstätte vorbei ging, sprang mir, wie zum Beweis ein Plakat ins Auge: 

23.08.2025 Olympiastadion Berlin, weltweites Symposium der Denkmalschützer. 

Thema: Denkmalschutz und Funktionalität am Beispiel des Berliner Olympiageländes. 

Nicht mehr weit, schießt es mir durch den Kopf. Gleich hinter dem Olympiastadion, direkt auf dem Maifeld liegt es, mein Objekt der Begierde. Das wohl schönste Fußballstadion der Welt. Schon von weiten konnte man es Dank der blauweißen Beleuchtung erahnen. 

Das Hertha Stadion schön symmetrisch auf der Sichtachse zwischen Glockenturm und Olympiastadion eingebettet. Dezent in die Tiefe des Berliner Sandes eingegraben, die architektonische Elemente des Funktionalismus aus Zeiten der ersten Demokratie auf deutschen Boden mit Materialien der Fassade des Olympiastadions verbindet. 

Die Inspiration, durch das „San Mamés“ in Bilbao lässt sich aber nicht ganz leugnen. Sie ist gewollt.

Eine wunderbare Symbiose. Kein Fremdkörper. Kein Stadion von der Stange, Keine Betonschüssel, sondern eine gefühlvolle Verneigung vor dem ehrwürdigen Olympiagelände und eine Formensprache, die die Auseinandersetzung mit der Geschichte des Ortes erkennen läßt. Einfach schön!

Aber das ist es nicht, was mich immer wieder in Verblüffung versetzt. Vielmehr ist es dieser Überraschungseffekt. Das Stadion müsste jetzt, 1 Stunde vor Spielbeginn gut gefüllt sein aber Dank des Baukörpers ist davon außerhalb des Ovals nicht viel zu hören. Draußen ist es wesentlich ruhiger als es zu besten Zeiten im Olympiastadion jemals war. Dies bestätigen auch immer wieder die Anwohner der Sportforumstraße. Sie berichten, das sie auf Grund der ungewöhnlichen Ruhe, die gerade bei Abendspielen vom Hertha Stadion ausgeht, an Einschlafstörungen leiden. Einige haben sich, um den „Entzugserscheinungen“ zu begegnen, sogenannte „musikalische“ blauweiße Traumfänger aus dem nahe gelegenen Fanshop besorgt und über die Betten gehängt. Im 5 Minutentakt beschallt nun „Nur nach Hause gehen wir nicht“, die Schlafzimmer der Wohnungsgenossen.

Doch dann war es endlich soweit. Ich hatte Herthas neuen Fußballtempel – unser Wohnzimmer, endlich erreicht. Nach den Einlasskontrollen, ging es vorbei am Hertha Museum und an den Goldplaketten der Investitionsbank Berlin. Die Plaketten, wurden Hertha verliehen, da der Neubau und das somit aufgewertete Olympiagelände, jährlich zusätzlich zigtausend finanzstarke Touristen nach Berlin zieht. Berlin brummt! 

Kaum betrete ich das innere des Stadions, kam es wieder zu diesen Momenten, an die ich mich erst einmal gewöhnen muss.

Von außen wirkte das Stadion wegen seiner hervorragenden Berücksichtigung des Lärmschutzes, eher leise. Innen wurde das bauliche Schmuckstück dann schlagartig zum Tollhaus. Die Ostkurve gab bereits weit vor Spielbeginn ihr Bestes. Die Akustik war überwältigend. Vor mir standen zwei Kinder die mit großen Augen diese überwältigende Stimmung in sich aufsogen. Es schien so, als hätten die zwei das Atmen eingestellt. Auch diese Bengels kommen wieder, schoss es mir durch den Kopf. 

Das Stadion bebte schon jetzt, Eine Stunde vor Spielbeginn. 

Aus der Gästekurve konnten Lippenleser ein zaghaftes „Bayern“ aus den 5000 Kehlen jener Gästekontingent-Fans vernehmen.

Das Spiel begann, was dann folgte, war eine einzige klangvolle Aneinanderreihung von Melodien und Akustik gewordener Emotion. Immer wieder durch den ältesten Anfeuerungsruf der Fußball Bundesliga unterbrochen, dem markerschütternden „Ha Ho He“, das aus über 50000 Kehlen vorgetragen, selbst gestanden Championsleaguespielern unter den Gästen das Blut gefrieren lassen. 

Die einen nennen es eine riesige Party die alt, jung, Neu- und Alt-Berliner, West und Ost vereinigt. Andere nennen es schlechthin „Hertha“. 

Meine Hertha gewann übrigens mit 3:0. Das war aber Nebensache. Im Stadion feierte sich Berlin und Berlin feierte Hertha. 

Obwohl das neue Stadion bestens an den ÖPNV angebunden ist und die Zuschauer zügig nach Hause transportiert werden könnten, verharren noch weit nach Spielende Tausende auf ihren Plätzen und feiern Hertha, sich selbst und unsere wunderschöne Stadt. 

Zugegeben, in einigen anderen Stadien, verbleiben die Zuschauer ebenfalls nach Spielende auf ihren Plätzen, doch dies geschieht nicht ganz freiwillig. Hier will man dem Stau und dem Gedränge z.B. an der Straßenbahn ein wenig entkommen. 

Nicht nur auf den Rängen wurde noch weit nach Spielende gefeiert, auch im VIP Bereich ging die Party ab. Tummelten sich doch dort zahlreiche Politiker aller Parteien, die in jede Kamera und jedes Mikrofon ihre Message nach außen brachten, “sie waren ja schon immer für den Neubau“ und das „Berlin, Hertha BSC braucht.“ Ja Ja denke ick so in mir rin. Eene Stadt wie Berlin, benötigt eben Visionäre…..

Gut, dass ich Freunde habe, die mit mir und meiner Hertha durch dick und dünn gegangen sind. Mit denen gehe ich jetzt weiter feiern. Wieder vorbei an Bayernfandarstellern aus allen Bundesländern, die gerade ihre Schlafsäcke einrollten. 

Einige Denkmalschützer verließen gerade das Olympiastadion. Das Symposium schien ebenfalls zu Ende gegangen zu sein. Einer sagte zu seiner Begleitung, „Berlin hat es verstanden, den Denkmalschutz mit den modernen Anforderungen zu kombinieren. Wer hätte das 2019 gedacht.“ Dann fragte er mich noch, wie er an Gästekarten für das nächste Spiel gelangen kann. 

Ich holte kurz Luft und rief ihm mit dem Rest meiner Stimme entgegen. 

Ha Ho He